
Ablauf einer anwaltlichen Prüfung bei Leistungsablehnung der Berufsunfähigkeits-,
Unfall- oder Krankentagegeldversicherung
Eine Leistungsablehnung durch den Versicherer bedeutet nicht automatisch, dass keine Ansprüche bestehen. Entscheidend ist eine sorgfältige Prüfung des Versicherungsvertrags, der vorliegenden Unterlagen und der individuellen Situation. Der folgende Überblick zeigt, wie eine anwaltliche Prüfung typischerweise abläuft und welche Fragen dabei im Mittelpunkt stehen.

Wie läuft eine anwaltliche Prüfung bei Berufsunfähigkeit-, Unfallversicherung und Krankentagegeld-Ablehnung ab?
Nicht nur Versicherte mit Fragen zur privaten Krankenversicherung, zur PKV-Tarifoptimierung oder zu einem Tarifwechsel nach
§ 204 VVG wenden sich mit ihrem Anliegen an unsere Rechtsexperten. Auch bei Problemen mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung oder dem privaten Krankentagegeld kann eine anwaltliche Prüfung wichtige Fragen beantworten.
Denn wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung die beantragte Leistung ablehnt, den erforderlichen Grad der Berufsunfähigkeit als nicht erreicht ansieht oder sich auf eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung beruft, stehen Versicherte häufig vor erheblichen rechtlichen und finanziellen Fragen.
Auch bei einer Unfallversicherung kann es zu einer Leistungsablehnung kommen. Beispielsweise kann der Versicherer das Unfallereignis, die Unfallfolgen, die Invalidität oder den festgestellten Invaliditätsgrad anders bewerten. Auch mögliche mitwirkende Ursachen oder vertragliche Ausschlüsse können eine Rolle spielen.
Eine besondere Verbindung zur privaten Krankenversicherung (PKV) besteht beim Krankentagegeld. Wird die Zahlung eingestellt oder vertritt der private Krankenversicherer die Auffassung, dass keine Arbeitsunfähigkeit mehr besteht oder bereits eine Berufsunfähigkeit vorliegt, kann dies für den Betroffenen zu einer erheblichen finanziellen Belastung führen.
Diese Seite beschreibt, wie eine anwaltliche Prüfung durch einen Rechtsexperten bei solchen Versicherungsfragen typischerweise ablaufen kann – von der ersten Kontaktaufnahme über die Unterlagen und rechtliche Prüfung bis zur Entscheidung über das weitere Vorgehen.
Transparenz vom ersten Kontakt bis zur rechtlichen Einschätzung
Der erste Schritt ist die Schilderung des individuellen Versicherungsproblems. Über das PKV-Anwaltscheck Rechtsexperten-Netzwerk können Versicherte einen passenden Rechtsanwalt auswählen und ihr Anliegen zunächst zur Einschätzung vortragen.
Dabei kann es sich beispielsweise um eine abgelehnte BU-Rente, eine behauptete vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung, eine abgelehnte Leistung aus einer Unfallversicherung, eine Einstellung des Krankentagegeldes oder eine andere versicherungsrechtliche Fragestellung handeln.
Je nach Kanzlei kann die Kontaktaufnahme telefonisch, per WhatsApp, per E-Mail oder über ein Kontaktformular erfolgen. Auch ein persönlicher Termin in der jeweiligen Rechtsanwaltskanzlei kann vereinbart werden.
Sofern die jeweilige Kanzlei eine kostenfreie anwaltliche Ersteinschätzung anbietet, kann der Versicherte zunächst prüfen lassen, ob eine weitergehende rechtliche Prüfung seines Anliegens sinnvoll erscheint.

1. Wann kann eine anwaltliche Anfrage sinnvoll sein?
Eine anwaltliche Anfrage kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn ein Versicherer eine Leistung ablehnt, kürzt, einstellt oder die bestehende Leistungspflicht grundsätzlich infrage stellt.
Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung können beispielsweise folgende Fragen entstehen:
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Wird die Berufsunfähigkeit vom Versicherer nicht anerkannt?
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Wird der erforderliche Grad der Berufsunfähigkeit als nicht erreicht angesehen?
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Beruft sich der Versicherer auf eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung?
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Werden frühere Erkrankungen oder Gesundheitsangaben bei Antragstellung thematisiert?
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Behauptet der Versicherer, dass eine andere Tätigkeit ausgeübt werden könne?
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Werden Ausschlüsse oder andere vertragliche Regelungen angeführt?
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Soll eine bereits gezahlte BU-Rente wieder eingestellt werden?
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Gibt es Streit über medizinische Unterlagen, Gutachten oder die konkrete berufliche Tätigkeit?
Auch bei der Unfallversicherung können unterschiedliche Gründe für eine Leistungsablehnung oder eine abweichende Leistungsberechnung bestehen. Dazu können beispielsweise die Bewertung des Unfallereignisses, die Unfallfolgen, die Invalidität, der Invaliditätsgrad, mitwirkende Krankheiten oder Gebrechen sowie vertragliche Ausschlüsse gehören.
Beim privaten Krankentagegeld kann insbesondere dann eine Prüfung sinnvoll sein, wenn der Versicherer die Leistung einstellt oder die weitere Arbeitsunfähigkeit infrage stellt. Auch die Frage, ob aus Sicht des Versicherers bereits eine Berufsunfähigkeit vorliegt, kann zu einer rechtlich schwierigen Situation führen.
Und auch innerhalb der privaten Krankenversicherung können Leistungsfragen, Beitragserhöhungen, Tarifwechsel nach § 204 VVG oder andere rechtliche Fragen Gegenstand einer anwaltlichen Prüfung sein.
2. Wie läuft eine Anfrage typischerweise ab?
1. Erste Kontaktaufnahme
Am Anfang steht eine möglichst verständliche Schilderung des eigenen Anliegens.
Der Versicherte kann beispielsweise mitteilen, welcher Versicherungsvertrag betroffen ist, was passiert ist und welche Entscheidung oder welches Schreiben des Versicherers vorliegt.
Die erste Kontaktaufnahme kann – je nach Angebot der jeweiligen Kanzlei – telefonisch, per WhatsApp, per E-Mail oder über ein Kontaktformular erfolgen.
Über das PKV-Anwaltscheck Rechtsexperten-Netzwerk kann der Versicherte einen Rechtsanwalt auswählen und sich zunächst über die möglichen nächsten Schritte informieren.
2. Übersendung der Unterlagen
Für eine fundierte rechtliche Einschätzung können anschließend die für den jeweiligen Versicherungsfall relevanten Unterlagen benötigt werden.
Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung können beispielsweise der Versicherungsschein, die Versicherungsbedingungen, Unterlagen zur Antragstellung und den Gesundheitsfragen, das Ablehnungsschreiben des Versicherers sowie medizinische und berufliche Unterlagen relevant sein.
Bei einer Unfallversicherung können unter anderem die Unfallmeldung, der Versicherungsschein, die Versicherungsbedingungen, ärztliche Unterlagen, Gutachten und der bisherige Schriftverkehr mit dem Versicherer benötigt werden.
Beim Krankentagegeld können insbesondere die Versicherungsbedingungen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, ärztliche Unterlagen und Schreiben des privaten Krankenversicherers zur Leistungseinstellung relevant sein.
Welche Unterlagen tatsächlich benötigt werden, hängt immer vom konkreten Versicherungsfall ab.

3. Rechtliche Prüfung
Nach Eingang der relevanten Informationen kann der Rechtsanwalt den individuellen Sachverhalt und die zugrunde liegenden Versicherungsbedingungen prüfen.
Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann beispielsweise untersucht werden, auf welcher Grundlage der Versicherer die Leistung ablehnt und welche vertraglichen Voraussetzungen für eine Leistungspflicht bestehen.
Auch eine vom Versicherer behauptete vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung kann anhand der damaligen Antragstellung, der konkret gestellten Gesundheitsfragen und der hierzu gemachten Angaben rechtlich eingeordnet werden. Das Versicherungsvertragsgesetz enthält hierzu unter anderem Regelungen in § 19 VVG.
Bei einer Unfallversicherung können dagegen beispielsweise das Unfallereignis, die Invalidität, die Unfallfolgen und mögliche mitwirkende Ursachen im Mittelpunkt stehen. Das VVG enthält für die Unfallversicherung eigene Regelungen, unter anderem zu Leistung, Invalidität und mitwirkenden Ursachen.
Beim Krankentagegeld kann die konkrete vertragliche Situation und insbesondere die Frage geprüft werden, ob die Voraussetzungen für die Leistung weiterhin vorliegen.
4. Besprechung der Ergebnisse
Nach der rechtlichen Prüfung kann der Rechtsanwalt die wesentlichen Ergebnisse mit dem Versicherten besprechen.
Dabei kann erläutert werden, wie die Argumentation des Versicherers rechtlich einzuordnen ist, welche Unterlagen berücksichtigt wurden und welche weiteren Möglichkeiten grundsätzlich bestehen können.
Das Ergebnis muss dabei nicht zwangsläufig sein, dass der Versicherer tatsächlich zahlen muss. Eine anwaltliche Prüfung kann ebenso ergeben, dass die Argumentation des Versicherers rechtlich nachvollziehbar ist oder weitere Unterlagen benötigt werden.
Entscheidend ist, dass der Versicherte eine fundierte Grundlage für seine weitere Entscheidung erhält.
5. Entscheidung über das weitere Vorgehen
Nach der rechtlichen Einschätzung kann der Versicherte entscheiden, ob eine weitergehende anwaltliche Bearbeitung sinnvoll ist.
Je nach Fall kann beispielsweise eine weitere außergerichtliche Kommunikation mit dem Versicherer, die Geltendmachung von Ansprüchen, die Prüfung weiterer Unterlagen oder – wenn erforderlich und sinnvoll – eine gerichtliche Durchsetzung in Betracht kommen.
Welche Schritte tatsächlich sinnvoll sind, hängt immer von der individuellen Situation, dem Versicherungsvertrag und der rechtlichen Einschätzung des beauftragten Rechtsanwalts ab.

3. Welche Vorteile bietet eine strukturierte anwaltliche Prüfung?
Eine strukturierte Prüfung kann helfen, komplexe Versicherungsfragen zunächst übersichtlich zu ordnen und die Argumentation des Versicherers rechtlich einzuordnen.
Gerade bei einer Leistungsablehnung der Berufsunfähigkeitsversicherung, einer behaupteten vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung, einer abgelehnten Unfallleistung oder einer Einstellung des Krankentagegeldes können viele unterschiedliche Unterlagen und rechtliche Gesichtspunkte eine Rolle spielen.
Ein Rechtsanwalt kann den konkreten Versicherungsvertrag und die individuelle Situation prüfen und auf dieser Grundlage aufzeigen, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen können.
Für Versicherte bedeutet dies vor allem: Sie müssen eine wichtige Entscheidung nicht allein auf Grundlage eines Schreibens des Versicherers treffen.
Kontaktieren Sie einen unserer Rechtsexperten oder senden Sie ihm die vorliegende Leistungsablehnung zur Prüfung. So kann zunächst geklärt werden, ob und welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, eine Leistungszusage des Versicherers zu erreichen.
Ein auf Versicherungsrecht spezialisierter Rechtsanwalt kann die Ablehnung, den Versicherungsvertrag und die relevanten Unterlagen rechtlich einordnen und Ihnen anschließend die möglichen weiteren Schritte aufzeigen.
Unverbindlich und diskret zur anwaltlichen Ersteinschätzung.

4. Das Ergebnis: Die Versicherungsleistung wird durchgesetzt
Nach Abschluss der rechtlichen Prüfung und der Kommunikation mit dem Versicherer erhält der Mandant eine nachvollziehbare Einschätzung zum Ergebnis und zu den weiteren Möglichkeiten.
Kann die anwaltliche Prüfung erreichen, dass die Berufsunfähigkeitsversicherung die Leistung anerkennt und die vereinbarte BU-Rente von beispielsweise 3.000 Euro monatlich weiter zahlt, kann dies für den Betroffenen eine erhebliche langfristige finanzielle Bedeutung haben.
Bei einem 47-jährigen Versicherten und einer verbleibenden Laufzeit von rund 20 Jahren entspricht eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente von 3.000 Euro rechnerisch 36.000 Euro pro Jahr beziehungsweise bis zu 720.000 Euro über 20 Jahre. Ob und wie lange tatsächlich Leistungen erbracht werden, hängt selbstverständlich vom Versicherungsvertrag, dem konkreten Leistungsfall und den jeweiligen Voraussetzungen ab.
Auch die Vergütung für die anwaltliche Tätigkeit wird transparent besprochen. Je nach Fall kann die Abrechnung nach den gesetzlichen Gebühren des RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) erfolgen oder – soweit rechtlich zulässig und erforderlich – auf Grundlage einer vorher vereinbarten Vergütungsvereinbarung. Besteht eine Rechtsschutzversicherung, kann geprüft werden, ob und in welchem Umfang diese die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit übernimmt.
Ist keine Rechtsschutzversicherung vorhanden, bedeutet dies nicht automatisch, dass eine anwaltliche Prüfung ausgeschlossen ist. In diesem Fall können die Kosten und eine mögliche Vergütungsregelung vor der Beauftragung transparent mit dem Mandanten besprochen und vereinbart werden.
Entscheidend ist deshalb zunächst nicht die Frage, was eine vollständige rechtliche Durchsetzung kosten könnte, sondern der erste Schritt: eine Anfrage und möglichst eine anwaltliche Ersteinschätzung. Erst dadurch kann der Rechtsexperte den konkreten Versicherungsfall, die vorhandenen Unterlagen und die Begründung des Versicherers prüfen und einschätzen, ob und welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen.
Der erste Schritt ist damit immer die Anfrage beim Rechtsexperten. Erst wenn die individuelle Situation geprüft wurde, kann über eine weitergehende Beauftragung und das weitere Vorgehen entschieden werden.
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5. Die langfristige Nachbetreuung – Nachhaltige Betreuung Ihrer Versicherungen
Nach der erfolgreichen rechtlichen Klärung Ihres Versicherungsfalls lassen wir Sie selbstverständlich nicht allein.
Ob es um eine Berufsunfähigkeitsversicherung, eine Unfallversicherung, Krankentagegeld oder einen anderen Versicherungsbereich ging – nach Abschluss des konkreten rechtlichen Vorgangs kann die weitere versicherungsfachliche Betreuung übernommen werden.
Gerade nach einem Leistungsfall ist es wichtig, dass der Versicherungsschutz auch langfristig zu Ihrer persönlichen und beruflichen Situation passt. Veränderungen im Beruf, Einkommen, Familienstand oder bei bestehenden Versicherungsverträgen können dazu führen, dass sich der persönliche Absicherungsbedarf im Laufe der Jahre verändert.
Sollten Sie aktuell keinen festen Ansprechpartner für Ihre Versicherungen haben oder mit der bisherigen Betreuung unzufrieden sein, kann das Versicherungsmakler-Team Schorten auf Wunsch die weitere Betreuung Ihres Versicherungsbestandes übernehmen.
Im Rahmen der Bestandsbetreuung werden Ihre bestehenden Versicherungsverträge unabhängig vom jeweiligen Versicherer betrachtet und auf Wunsch regelmäßig auf Aktualität, Leistungsumfang und mögliche Versorgungslücken überprüft. Dabei geht es nicht darum, bestehende Verträge unnötig zu verändern, sondern darum, Ihren Versicherungsschutz langfristig sinnvoll zu begleiten.
Auch nach einer erfolgreichen anwaltlichen Klärung einer Berufsunfähigkeits-, Unfall- oder Krankentagegeldangelegenheitkann dadurch ein fester Ansprechpartner für die zukünftige versicherungsfachliche Betreuung zur Verfügung stehen.
Ein regelmäßiger Versicherungs-Check kann beispielsweise aufzeigen, ob sich Ihre berufliche oder persönliche Situation verändert hat, ob bestehende Versicherungssummen noch zu Ihrem tatsächlichen Bedarf passen oder ob sich bei einzelnen Verträgen Anpassungsbedarf ergeben hat.
Das Ziel ist eine langfristige und verlässliche Betreuung Ihres Versicherungsbestandes, damit Sie auch nach Abschluss eines konkreten Rechtsfalls nicht wieder ohne Ansprechpartner dastehen.
Die anwaltliche Tätigkeit endet mit der rechtlichen Bearbeitung des konkreten Versicherungsfalles. Die anschließende Betreuung durch das Makler-Team Schorten ist davon zu unterscheiden und dient der laufenden versicherungsfachlichen Betreuung und Bestandsprüfung.
So entsteht aus der einmaligen rechtlichen Unterstützung bei einem konkreten Versicherungsproblem auf Wunsch eine langfristige Betreuung Ihrer persönlichen Absicherung – unabhängig davon, ob es ursprünglich um Berufsunfähigkeit, Unfallversicherung, Krankentagegeld oder einen anderen Versicherungsbereich ging.
Wichtiger Hinweis: Eine Bestandsübertragung ist selbstverständlich kein Muss für die anwaltliche Prüfung. Viele Versicherte sind unzufrieden mit ihrem derzeitigen Berater, werden lediglich von einem unpersönlichen Callcenter betreut oder haben einen bereits ausgeschiedenen Versicherungsvermittler, der ihnen nicht mehr zur Verfügung steht. Dieser exklusive Premium-Service wird für unsere Kunden vollkommen kostenfrei und unverbindlich angeboten. Informieren Sie sich gerne bereits im Vorfeld über die genauen Details auf der Folgeseite.
Häufige Fragen
Was kann ich tun, wenn meine Berufsunfähigkeitsversicherung die Leistung ablehnt?
Zunächst sollte die Begründung des Versicherers genau geprüft werden. Eine anwaltliche Prüfung kann beispielsweise klären, ob der Versicherer den erforderlichen Grad der Berufsunfähigkeit bestreitet, sich auf eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung beruft oder andere vertragliche Gründe für die Ablehnung nennt.
Welche Ansprüche tatsächlich bestehen, hängt vom konkreten Versicherungsvertrag und den individuellen Umständen ab.
Was bedeutet eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung?
Damit ist vereinfacht gesagt gemeint, dass der Versicherer eine Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht behauptet. Nach § 19 VVG geht es dabei um Gefahrumstände, nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat und die für seine Entscheidung über den Vertragsschluss erheblich sein können. Welche Rechtsfolgen eintreten, hängt unter anderem von den konkreten Umständen und dem Verschulden ab.
Gerade deshalb kann eine genaue Prüfung der damaligen Gesundheitsfragen, Antworten und Vertragsunterlagen wichtig sein.
Was kann ich tun, wenn meine Unfallversicherung nicht zahlen möchte?
Wenn die Unfallversicherung eine Leistung ablehnt oder die Höhe der Invaliditätsleistung anders bewertet, können der Versicherungsvertrag, die Versicherungsbedingungen, das Unfallereignis, die medizinischen Unterlagen und die Begründung des Versicherers anwaltlich geprüft werden.
Auch Fragen zur Invalidität oder zu möglichen mitwirkenden Ursachen können relevant sein.
Was kann ich tun, wenn mein Krankentagegeld eingestellt wird?
Wenn der private Krankenversicherer die Zahlung des Krankentagegeldes einstellt oder die weitere Arbeitsunfähigkeit bestreitet, kann eine anwaltliche Prüfung der Situation sinnvoll sein.
Insbesondere wenn der Versicherer argumentiert, dass inzwischen eine Berufsunfähigkeit vorliege, können die Abgrenzung zwischen Arbeitsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit sowie die konkreten Versicherungsbedingungen eine wichtige Rolle spielen.

Fazit: Ablauf einer anwaltlichen Prüfung bei Leistungsablehnung Ihrer Versicherung
– Schritt für Schritt zur persönlichen Entscheidung

Eine Leistungsablehnung durch einen Versicherer bedeutet nicht automatisch, dass damit jede rechtliche Möglichkeit ausgeschlossen ist. Gleichzeitig kann auch nicht jede Ablehnung ohne Weiteres erfolgreich angegriffen werden.
Ob bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung, beim Krankentagegeld oder innerhalb der privaten Krankenversicherung tatsächlich Ansprüche bestehen, hängt immer vom konkreten Vertrag, den Versicherungsbedingungen, den vorhandenen Unterlagen und den individuellen Umständen ab.
Eine anwaltliche Ersteinschätzung kann deshalb ein sinnvoller erster Schritt sein, um die eigene Situation besser einzuordnen.
Über das PKV-Anwaltscheck Rechtsexperten-Netzwerk können Versicherte einen passenden Rechtsanwalt auswählen und ihr Anliegen zunächst schildern. Je nach Kanzlei ist eine Kontaktaufnahme telefonisch, per WhatsApp, per E-Mail, über ein Kontaktformular oder persönlich in der Kanzlei möglich.
Sofern die jeweilige Kanzlei eine kostenfreie Ersteinschätzung anbietet, kann zunächst geklärt werden, ob eine weitergehende anwaltliche Prüfung und gegebenenfalls eine außergerichtliche oder gerichtliche Vertretung in Betracht kommt.
Schildern Sie jetzt Ihr Anliegen und lassen Sie zunächst prüfen, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen können.
Unsicher ob Ihre Situation geprüft werden sollte? Hier können Sie Ihre kostenfreie und unverbindliche Ersteinschätzung anfordern.
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Zusammenfassung: Wie läuft eine anwaltliche Prüfung von Leistungsablehnungen ab?
Eine Leistungsablehnung durch einen Versicherer bedeutet nicht automatisch, dass keine Ansprüche bestehen. Gerade bei einer abgelehnten Berufsunfähigkeitsrente, einer verweigerten Unfallleistung oder der Einstellung von Krankentagegeld kann eine rechtliche Prüfung sinnvoll sein.
Entscheidend sind der konkrete Versicherungsvertrag, die Versicherungsbedingungen, die vorhandenen Unterlagen und die individuellen Umstände des jeweiligen Versicherungsfalls.
Wann kann eine anwaltliche Prüfung sinnvoll sein?
Eine anwaltliche Prüfung kann insbesondere sinnvoll sein, wenn ein Versicherer
-
eine Berufsunfähigkeitsrente ablehnt oder eine bereits gezahlte Leistung einstellt,
-
sich auf eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung beruft,
-
den erforderlichen Grad der Berufsunfähigkeit nicht anerkennt,
-
eine Unfallversicherungsleistung wegen fehlender Invalidität oder anderer Gründe ablehnt,
-
Unfallfolgen anders bewertet als der Versicherte,
-
Krankentagegeld nicht zahlt oder die Leistung einstellt,
-
eine weitere Arbeitsfähigkeit oder Berufsfähigkeit behauptet,
-
medizinische Unterlagen, Gutachten oder Angaben zum bisherigen Beruf unterschiedlich bewertet,
-
sich auf Ausschlüsse oder andere vertragliche Regelungen beruft.
Wie läuft eine anwaltliche Prüfung einer Leistungsablehnung ab?
1. Erste Kontaktaufnahme
Zunächst wird das individuelle Versicherungsproblem geschildert. Dabei kann bereits das Ablehnungsschreiben oder die Entscheidung des Versicherers übermittelt werden.
2. Übersendung der Unterlagen
Für eine fundierte Einschätzung werden die für den Versicherungsfall relevanten Unterlagen zusammengestellt. Dazu können unter anderem Versicherungsschein, Versicherungsbedingungen, Antrag, Ablehnungsschreiben, medizinische Unterlagen, Gutachten und bisheriger Schriftverkehr mit dem Versicherer gehören.
3. Sichtung und rechtliche Prüfung
Der Rechtsanwalt prüft den konkreten Versicherungsvertrag und ordnet die Argumentation des Versicherers rechtlich ein. Dabei werden auch die individuellen Umstände des Versicherungsfalls berücksichtigt.
4. Rechtliche Einordnung
Anschließend wird geprüft, welche vertraglichen und gesetzlichen Regelungen relevant sind und ob aus den vorhandenen Unterlagen mögliche Ansprüche oder weitere rechtliche Handlungsmöglichkeiten entstehen.
5. Besprechung der Ergebnisse
Die Ergebnisse der Prüfung werden mit dem Versicherten besprochen. Dabei können offene Fragen geklärt und die möglichen weiteren Schritte erläutert werden.
6. Entscheidung über das weitere Vorgehen
Auf Grundlage der rechtlichen Einschätzung kann entschieden werden, ob eine weitere anwaltliche Tätigkeit sinnvoll erscheint. Das weitere Vorgehen richtet sich immer nach dem konkreten Versicherungsfall.
Welche Vorteile bietet eine anwaltliche Prüfung?
Eine strukturierte anwaltliche Prüfung kann dazu beitragen,
-
die Gründe für eine Leistungsablehnung besser zu verstehen,
-
die Argumentation des Versicherers rechtlich einzuordnen,
-
mögliche Ansprüche gegenüber dem Versicherer zu erkennen,
-
vorhandene Unterlagen und Gutachten gezielt zu bewerten,
-
mögliche weitere Handlungsmöglichkeiten zu prüfen,
-
eine fundierte Entscheidung über das weitere Vorgehen zu treffen.
Fazit
Eine anwaltliche Prüfung einer Versicherungsablehnung schafft zunächst Klarheit darüber, warum der Versicherer die Leistung ablehnt und welche rechtlichen Möglichkeiten im konkreten Einzelfall bestehen können. Dies gilt insbesondere bei abgelehnten Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung oder beim Krankentagegeld.
Ob tatsächlich Ansprüche bestehen und welche Maßnahmen sinnvoll sind, lässt sich jedoch erst nach Prüfung des individuellen Versicherungsvertrages und der dazugehörigen Unterlagen beurteilen. Der erste Schritt ist deshalb eine unverbindliche Anfrage zur anwaltlichen Ersteinschätzung.
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